Wohnungskatze

Gefahren der Wohnungshaltung

Wohnungskatzen werden immer beliebter. Besonders in der Großstadt ist die Gefahr überfahren zu werden zu groß, um der Katze Freigang zu gewähren.

Aber auch in der Wohnung lauern Gefahren:

  •  der Balkon / das Fensterbrett ist nicht vernetzt: Stürze können glimpflich ausgehen, sie können aber auch tödlich enden. Katzennetze gibt es im Tierfachhandel zu kaufen.
  • Kipp- und Klappfenster können zur tödlichen Falle werden. Es gibt spezielle Schutzgitter für Kippfenster, die Unfälle verhindern.
  • Giftige Pflanzen: Katzen fressen gerne Gras und eigentlich vieles, was pflanzlich ist. Hier sind die Geschmäcker ganz unterschiedlich. Um jedes Risiko zu vermeiden, sollten in einem Katzenhaushalt grundsätzlich keine giftigen Pflanzen sein.

Giftige Pflanzen sind z.B.

  • Ficus-Arten
  • Drachenbaum
  • Weihnachtsstern
  • Orchidee
  • Alpenveilchen
  • Gummibaum
  • Azalee

 uvm. Im Internet gibt es verschiedene Listen über Pflanzen, die für Katzen giftig sind.

Weitere Gefahren im Katzenhaushalt sind:

  • Verbrennungen durch offene Flammen, z.B. Kerzen oder Gasherd.
  • Verbrennungen durch Heizkörper: Katzen liegen gerne auf der Heizung. Ihre Haut verfügt über wenig Rezeptoren, daher spüren sie die Hitze kaum.
  • Elektrokabel sind besonders bei jungen Katzen beliebt. Auch gelangweilte Katzen können Kabel interessant finden. Ein Durchbeißen der Isolierung kann tödlich enden.
  • Wäschetrockner, Wasch- und Spülmaschinen können zur grausigen Falle werden. Daher lohnt es sich vor Benutzung des Geräts zu schauen, ob sich die Katze evtl. in der Waschmaschine ein gemütliches Plätzchen gesucht hat.
  • Vergiftung durch Haushaltsreiniger: bestimmte Haushaltsreiniger sind akut toxisch für Katzen. Die Katze läuft über den frisch geputzten Fußboden, leckt sich später die Pfoten und nimmt so die Reste des Putzmittels auf.
  • Schnüre, die herumliegen: Ganz gefährlich und maßlos unterschätzt: Kleine Kätzchen können sich beim Spielen darin verwickeln und erdrosseln. Ältere Katzen können aus purer Lust und Langeweile anfangen Schnüre zu zerkauen. Diese können im Verdauungssystem landen (Vor allem dann, wenn sie nicht zerkaut werden können, weil sie synthetisch sind) und dort Darmverschlingungen und ähnlich Häßliches bewirken.