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Test: Spielteppich (CatMountain)

Der Spielteppich besteht aus 2 Lagen Filz: Einem etwas dickeren Boden und einer etwas dünneren Decke. Diese hat verschieden große Löcher und auf der Unterseite über die Fläche verteilt Klettverschlüsse. Damit lässt sich die obere Lage an der unteren überall befestigen. Nun braucht man nur noch einen Federwedel oder eine Angel und schon geht die Jagd los.

 

Spiel mit flach ausgelegtem Teppich

Mit dem Federwedel zwischen die beiden Lagen gehen und langsam durchziehen. Durch eines der Löcher erscheint ab und an eine Feder. Keine meine Miezen konnte dem lange widerstehen.

Es hat viel Ähnlichkeit mit dem Stocherspiel, was so ja im Prinzip mit Läufern, Decken, Zeitungen usw. gespielt werden kann. Der Witz sind tatsächlich die Löcher. Denn dadurch blitzt die Beute (Anhänger oder Federwedel) ab und zu auf und verschwindet wieder. Dabei entstehen durch die Lagen, wenn sie nicht zu weit auseinanderklaffen scharrende Geräusche, die der Katze verraten, wo sich die Beute gerade befindet.

Spiel mit dem Teppichgebirge

Durch die Klettverschlüsse lässt sich eine variantenreiche Berglandschaft erstellen. Mit entweder flachen Hügeln oder steilen Bergen. Auch hier lässt es sich mit dem Federwedel stochern. Durch die Löcher, die durch die Berge jetzt mal schräg mal flach ausfallen, können die Katzen den Federwedel sich bewegen sehen. Der Jagdanreiz ist enorm und auch nach 2 Wochen ist der Teppich noch nicht langweilig geworden. Immer wieder lässt sich Berglandschaft verändern. Zusätzlicher Reiz entsteht durch wechselnde „Beute“. Damit meine ich den Einsatz unterschiedlicher Wedel und Angeln.

Wenn die Angel zum Einsatz kommt: den Stab einmal komplett durchstecken und dann mal langsam mal schneller den Anhänger zwischen den beiden Lagen durchziehen. Spätestens wenn der Anhänger ein Loch passiert hat, springt eine der beiden los.

Auch zum Verstecken und somit zum Auflauern ist der Teppich geeignet: Entweder einfach von der Seite aus zwischen Lagen krabbeln oder bei Katzen mit zartem Körperbau durch eines der Löcher springen. Selbst wenn ich dann natürlich noch meinen Kater durch die Löcher sehen kann und hinten der gesamte Fellpopo rausschaut ist er aus seiner Sicht komplett unsichtbar – und nur darauf kommt es an!

 

Raufen und Rangeln mit dem Teppich

Zusätzlicher Spaß entsteht dadurch, dass der Filz mit allen vier Pfoten gepackt, getreten und gebissen werden kann. Ganz besonders Kater haben ihren Spaß, da Raufen und Rangeln für sie ein natürliches Bedürfnis ist. Wenn nun aber kein Kumpel da ist, um dieses Bedürfnis zu teilen, ist ein Ersatz angesagt: Das kann ein Stofftier sein oder aber dieser Teppich. Der Stoff lässt sich gut packen und er hält er einiges aus. Bis jetzt ist er noch trotz aller Misshandlungen in einem Top-Zustand :-)

Aber auch meine Kätzin kommt voll auf ihre Kosten. Sie mag lieber Rennen als Raufen. Wenn ich den Federstab in schneller Geschwindigkeit über die Teppichlandschaft führe, sich die Federn immer mal wieder in einem Loch verstecken lasse, kennt sie kein Halten mehr. Wie eine kleine Beserkerin rast sie voller Begeisterung und trotz ihrer 14 Jahre hin und her. Ganz klar: Die Katzen sollten die Beute häufig fangen dürfen, nur dann bleibt der Spielspaß erhalten.

 

Fazit

Egal ob Kater oder Kätzin: Der Jagdanreiz ist hier von Anfang bis Ende gegeben. Der Teppich bietet die Möglichkeit für alle Sequenzen der Jagd zu lauern, sich anzuschleichen, zu sprinten und die Beute zu packen und zu töten. Durch die Klettverschlüsse lassen sich immer neue Landschaften erdenken. Sicher wird auch der Teppich irgendwann seinen Reiz verlieren. Aber in Verbindung mit wechselndem Spielzeug dauert der Spaß hoffentlich noch eine Weile an.

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