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Spielen mit Katzensenioren


Auch wenn es uns nicht gefällt: Unsere Katzen werden Tag für Tag älter und altern im Vergleich zu uns Menschen wesentlich schneller.

Eine Katze gilt ab 10 Jahren als Senior. Das entspricht ungefähr einem menschlichen Alter von 60 Jahren. Und eine 15 jährige Katze ist ungefähr 80 Jahre alt.

Auch wenn die Katze dann gesundheitlich noch fit ist, wird sie körperlich eingeschränkter sein. Wahrscheinlich sind die Gelenke sind nicht mehr ganz so beweglich und generell wird der Bewegungsdrang ab- und das Schlafbedürfnis zunehmen.

Die Einschränkungen, die damit einhergehen, können darin bestehen, dass das Spiel weniger wild ist und die einzelnen Spieleinheiten kürzer andauern. Nichtsdestotrotz bleibt der Spieltrieb normalerweise ein Leben lang erhalten, sofern die Katze diesem nachgehen konnte.

Denn der Spieltrieb leitet sich ab vom Jagdtrieb, der ein Urinstinkt der Katzen ist.

Dieser bleibt aber nur dann erhalten, wenn die Katze ihn ein Leben lang verwirklichen konnte. Bei Freigängern ist das unproblematisch, eine Wohnungskatze jedoch, die von ihrem Halter nie bespielt wurde, wird ihn im Alter mit großen Augen anschauen, wenn dieser plötzlich einen Federwedel auspackt.

Daher ist es so wichtig, täglich mit den Katzen zu spielen und das ein Leben lang. Die Spieleinheiten müssen nicht lange dauern, hier zählt das Motto: lieber kürzer, dafür öfter und abwechslungsreich.

Eine alte Katze mit körperlichen Einschränkungen wird keine Saltos mehr drehen, um die durch die Luft fliegende Feder zu fangen. Trotzdem wird eine Beschäftigung von Senioren gerne angenommen. Das kann zum Beispiel ein Stocherspiel sein, bei dem ein Federstab unter einer Decke bewegt wird und immer mal wieder herausschaut. Die Katze kann dabei liegen bleiben und einfach mit der Pfote danach tatzen. Auch ein Ballspiel ist denkbar, bei dem ein Bällchen auf die Katze zurollt und sie es fängt. Und natürlich lässt es sich mit alten Katzen hervorragend clickern.

Dies alles sind Aktionen, bei denen die Katze nicht nur beschäftigt wird, sondern sie auch Erfolgserlebnisse hat. Nämlich immer dann, wenn sie den Ball oder den Federwisch gefangen oder sie einen Click erhalten hat. Das stärkt das Selbstbewusstsein und beschert auch der alten Katze einen kleinen Glücksmoment.

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