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Wieviel Schlaf braucht eine Katze?


Normalerweise schlafen Katzen 12-15 Stunden am Tag. Katzen sind dämmerungsaktiv, d.h. sie sind in den Morgen- und Abendstunden hellwach und unternehmungslustig.

Freigänger gehen dann üblicherweise auf die Jagd und sind manchmal auch die ganze Nacht unterwegs. Wohnungskatzen würden in dieser aktiven Phase gerne spielen.

Und tagsüber und nachts schläft sie? Das lässt sich so nicht sagen. Katzen durchlaufen verschiedene Schlafzyklen. Ein Zyklus dauert in der Regel ca. 30 Minuten und besteht aus dem Leicht- und Tiefschlaf und einer ca. 5 minütigen REM-Phase, in der die Katze träumt. Danach wacht sie kurz auf und schläft dann weiter und der nächste Schlafzyklus beginnt. In der Leichtschlafphase, also dem Dösen, nimmt die Katze ihre Umgebung sehr deutlich wahr und kann in Sekundenschnelle erwachen.

Wieviel Schlaf eine Katze braucht, hängt auch von der Gesundheit und vom Alter ab. Junge und alte Katzen schlafen mehr, ebenso Katzen, die eine aktives Leben mit Freigang führen, da sie sich in ihrer aktiven Phase mehr verausgaben als Wohnungskatzen. Aber auch das Wetter spielt eine Rolle: Regnet es, wird eine Freigängerkatze lieber auf dem Sofa bleiben und dösen als sich draußen nasse Pfötchen zu holen.

Katzen sind Anpassungskünstler: So haben sich Wohnungskatzen dem Rhythmus ihrer Menschen angepasst und sind aktiv, wenn ihr Mensch den Tag beginnt.

Viele Katzen nutzen gerne wechselnde Ruhe- und Schlafplätze. Dabei sind die Beschaffenheit der Schlafplätze und die Orte wichtig: Im Winter werden kuschelige Unterlagen an der Heizung bevorzugt, im warmen Sommer eher kühlende Flächen im Schatten. Manche finden in Höhlen Geborgenheit, andere mögen lieber freie Flächen zum Schlafen. Welche Katze was bevorzugt kann man leicht herausfinden, indem der Mensch seiner Katze verschiedene Angebote macht: z.B. oben auf dem Schrank eine Höhle, unten auf dem Sofa ein Kissen oder Decke und an der Heizung eine Liege.

Schön ist es, wenn die Katze Beobachtungs- und Ruheplätze in den oberen Regionen findet: Ganz besonders in turbulenten Haushalten kann sich die Katze an einen sicheren Ort zurückziehen, an dem sie ungestört schlafen kann. Katzen, die regelmäßig im Schlaf gestört werden, können krank werden. Daher sind sichere Rückzugsplätze so wichtig.

Schläft eine gesunde und erwachsene Katze deutlich länger als 15 Stunden, sollte das beobachtet werden:

  • Schläft sie jeden Tag länger?
  • Isst sie weniger / mehr?
  • Ist mit Kot- und Urinabsatz alles in Ordnung?
  • gibt es weitere Verhaltensänderungen?

Gründe können körperlicher Natur sein, aber eine einsame Wohnungskatze kann auch aus Langeweile übermäßig viel schlafen und in eine Depression abgleiten.

Im Zweifel sollte ein Tierarzt kontaktiert werden.