Über mich

TigerMeine große Leidenschaft für Katzen entwickelte sich schon während der Schulzeit. Da ich aufgrund unserer Wohnsituation selbst keine Katzen halten konnte, betreute ich die Katzen von Freunden meiner Eltern, wenn diese in Urlaub waren. Die Zeit ohne einer "eigenen" Katze verbrachte ich deshalb mit meinen "Urlaubskatzen" und mit unzähligen Fachbüchern zum Thema Katzenhaltung und Katzenethologie. Der nächste Kontakt zu Katzen war "Tiger", der Kater meiner Mutter. Er zog eines Winters als kleines Flohbündel bei ihr ein und hat meinen Wunsch nach einer eigenen Katze und den Wissensdurst zum Thema Katzenhaltung noch verstärkt. Aber noch immer konnte ich wohnungsbedingt keine Katzen aufnehmen. Um so mehr kümmerte ich mich um Tiger, bildete mich in puncto Katzenhaltung weiter und machte tolle Erfahrungen mit meinem "Ziehkater". Parallel dazu trat ich dem örtlichen Tierschutzverein bei.

Buerokatzen alleDreiMeine Bürokatzen

Kurz darauf bekam ich die Gelegenheit mit einer jungen Katzenfamilie, bestehend aus der Katzenmutter und zwei Kitten, mein Glück zu versuchen. Allerdings ganz anders als geplant. Denn die junge, halbverwilderte Katzenfamilie schlich sich direkt an meinem Arbeitsplatz in mein Herz. Nach Diskussionen mit dem Arbeitgeber (die Katzen hatten es sich auf dem Firmengelände gemütlich gemacht) und Kastration folgte die "Zähmung der jungen Wilden". Mit einer ordentlichen Portion Geduld und der gesamten Pausenzeit schaffte ich es die zunächst extrem scheuen Katzen an Menschen zu gewöhnen und zu vermitteln. Die Katzenmutter, eine liebevolle, zahnlose Tabbykätzin, war mir auf ewig dankbar und sollte ursprünglich bei mir bleiben. Doch wieder machte mir ein Mietvertrag und eine strenge Vermieterin einen Strich durch die Rechnung. Schweren Herzens suchte ich für sie einen Platz und muss noch heute oft an sie denken. Bei ihr bekam ich es zum ersten Mal mit dem Thema Unsauberkeit zu tun. Denn die Katzenmutter litt offenbar an einer chronischen Blasenentzündung. Weitere "Bürokatzen" folgten...


Malagakatzen FutterstelleVom Katzenschutz zur Katzenberatung

Anschließend entwickelte sich meine ehrenamtliche Tätigkeit für den Tierschutzverein. Seitdem besuche ich regelmäßig vermittelte Katzen im neuen Zuhause und berate die Halter zu allen Fragen rundum die Katze. Erstaunlich dabei ist, dass auch die Erfahrenen unter den Katzenhaltern immer noch viele Fragen haben, was häufig mit einem "veralteten" Informationsstand zu tun hat. Denn die Katzenhaltung vor 20 Jahren sah im Vergleich zu heute deutlich anders aus. Durch meine Teilnahme an Seminaren, unter anderem bei der Tierärztin und Fachbuchautorin Sabine Schroll und Dr. Udo Gansloßer, habe ich mich intensiv mit dem Thema Katzenethologie auseinander gesetzt und stetig weitergebildet. Durch den Umgang mit den vermittelten Tierheimkatzen bzw. durch die Beratung der Halter, habe ich einen guten Überblick über eine Vielzahl der möglichen Alltagsprobleme und die Lösungsmöglichkeiten beim Zusammenleben mit Katzen. Im Laufe der Jahre ist ein regelrechtes Katzennetzwerk entstanden, welches zusätzlich für aktuelle Informationen und Erkenntnisse sorgt.


Und was ist nun mit eigenen Katzen?

Natürlich lebe ich mittlerweile mit Katzen zusammen. Genauer gesagt mit Dolly (MaineCoon-Mix-Kätzin) und Pauli (Somali-Kater). Beide unterstützen mich dabei neue Spielzeuge zu testen, Beschäftigungsmöglichkeiten für Katzen und Entspannungstechniken für Menschen zu entwickeln. Aber das allein wäre untertrieben. Denn sie sind meine kleinen Musen, Inspiratoren, Glücksbringer, Wegbegleiter, Freunde und Familie.

DollyPauli
Schwerpunkte meiner Beratung: