Festnetz 030/627 09 407
Handy
0151/578 34 356 

Home Office mit der anhänglichen Katze

Home Office mit der anhänglichen Katze


Besonders Wohnungskatzen, die keine Ablenkung durch Freigang und die damit verbundenen verschiedenen Eindrücke haben, sind auf die Interaktion mit dem Menschen angewiesen.

Katzen, die es gewohnt sind bei Anwesenheit des Halters viel Aufmerksamkeit zu erhalten, werden sich über die dauerhafte Gegenwart ihres Menschen freuen. Denn natürlich erwarten sie das gleiche Programm wie immer: Zuwendung, Aufmerksamkeit, Bespaßung. Und am besten immer dann, wenn die Katze es will.

Wie erkläre ich der Katze aber, dass eben nicht alles wie immer ist? Dass der Mensch zuhause sitzt und sich konzentrieren muss? Und keine Zeit für die Katze hat?

Einfach die Katze aus dem Arbeitszimmer verbannen? Was tun, wenn sie an der Tür kratzt und maunzt?

Katzen empfinden das Ausgesperrt-Sein als Strafe. Sie verstehen nicht warum sie ausgeschlossen werden und das Abgewiesen-Werden bewirkt negative Gefühle wie Enttäuschung, Frustration und erhöht letztendlich den Stresslevel der Katze.

Deshalb ist das „Katze-Raus-Tür-Zu“ keine gute Idee.

Wer sich daheim die Arbeitszeit einteilen kann, kann kleine Pausen machen von ca. 5 Minuten, um der Katze Aufmerksamkeit zu schenken.

Das sollte dann in der Form passieren, wie es die Katze wünscht, da sie ansonsten sofort wieder um Aufmerksamkeit bittet. Möchte die Katze gerne spielen, biete ich ihr also ein Spiel an, hat sie Hunger, gebe ich ihr etwas zu fressen usw.

Wer sich die Arbeitszeit nicht frei einteilen kann, kann vor Beginn der Arbeit ausgiebig mit der Katze spielen und schmusen und hoffen, dass die Katze dann ausgepowert genug ist, um bis zur Mittagspause zu schlafen. Mittags kommt dann die nächste Spielrunde oder Kuscheln, Fressen, was immer die Katze braucht.

Benötigt die Katze engen Körperkontakt bietet sich ein Hoodie mit Kängurutasche an, in der die Katze bei der Arbeit liegen und schlafen kann. Auch ein Schlafplatz ganz in der Nähe des Menschen wird gerne angenommen. So hat die Katze das Gefühl, dabeisein zu können ohne zu stören.

Wenn alles nicht funktioniert und die Katze doch ausgeschlossen werden muss, dann sollte es so freundlich wie möglich passieren: Die Katze sollte möglichst freiwillig das Zimmer verlassen (z.B. indem ich ihr ein Futterbröckchen aus dem Zimmer

heraus werfe) und die Katze sollte einen Ausgleich erhalten in Form eines Fummelbrettes, einem Futterball oder einem interaktiven Spielzeug.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine stressfreie Zeit in Zeiten des Homeoffice!